Unsere Geschichte
Der Anfang in Bad Münder
Angefangen hat alles 1993 hinter der Ladentheke einer arko-Filiale in Bad Münder. Dort steigt Tina Dreyer in den Süßwarenfachhandel ein und lernt das Geschäft von Grund auf: die Ware, die Kunden, das Gespür für Qualität. Was in diesen Jahren entsteht, trägt bis heute: der Anspruch, dass eine Praline mehr ist als ein Stück Schokolade und Beratung mehr als ein Verkaufsgespräch.
Der Weg nach Hameln
Als die Filiale in Bad Münder schließt, führt der Weg in die Rattenfängerstadt. In Hameln arbeitet sich Tina Dreyer in die dortige arko-Filiale ein, einen größeren Standort mit deutlich mehr Laufkundschaft. Sie lernt die Innenstadt und ihre Stammkunden kennen und sammelt genau die Erfahrung, die wenige Jahre später den Schritt in die Selbstständigkeit möglich macht.
Die eigene Filiale in der Osterstraße
Am 15. Mai 2006 übernimmt Tina Dreyer die Filiale in der Osterstraße als arko-Franchise-Partnerin. Aus einer Angestellten wird eine Unternehmerin. Von diesem Tag an entscheidet sie selbst über Ansprache, Auswahl und Handschrift des Ladens, und genau diese Handschrift begleitet viele Kundinnen und Kunden bis heute.
Ab hier zu zweit
Noch im selben Jahr steigt ihr Mann Frank Dreyer mit ein. Aus einem Laden wird ein gemeinsames Projekt, aus einer Idee ein Familienbetrieb. Zwei Menschen, zwei Blickwinkel, eine Überzeugung: Süßes soll Freude machen, und zwar vom ersten Blick ins Schaufenster bis zum letzten Stück in der Tüte.
Handwerk lernt man richtig
Parallel zum laufenden Geschäft absolviert Frank Dreyer von 2007 bis 2009 eine Umschulung im Einzelhandel. Warenkunde, Kalkulation, Beratung: Was bis dahin in der Praxis gelernt wurde, bekommt ein Fundament. Seitdem verantwortet er den Einkauf des gesamten Sortiments. Was bei uns im Regal steht, hat er vorher geprüft, verkostet und für gut befunden.
Zweiter Laden in der Stadtgalerie
Am 1. März 2008 eröffnen Tina und Frank Dreyer ihren zweiten Standort in der neu eröffneten Stadtgalerie. Fast zehn Jahre lang laufen beide Läden parallel, bis Ende Januar 2018. Es sind die Jahre, in denen sie am meisten über Sortimentsplanung, Saisongeschäft und die Frage lernen, wie viel Wachstum einem Familienbetrieb wirklich guttut.
Umzug in die Bäckerstraße 2
Zum 1. Januar 2017 zieht das Geschäft in die Bäckerstraße 2, mitten in die historische Altstadt. Ein Jahr später, Ende Januar 2018, geben die Dreyers den Laden in der Stadtgalerie ab und konzentrieren sich ganz auf diesen einen Standort. Hier finden Sie die Confiserie bis heute, zwischen Fachwerk und Rattenfängerhaus.
Geöffnet, als vieles geschlossen war
Mitte März 2020 beginnt der erste Lockdown. Weil das Sortiment Lebensmittel des täglichen Bedarfs umfasst, Tee, Kaffee und Gebäck, erhält der Laden eine Sondergenehmigung und bleibt jeden Tag geöffnet. Für viele Stammkundinnen und Stammkunden ist der kurze Gang in die Bäckerstraße in dieser Zeit ein Stück Normalität. Für die Dreyers ist er es ebenso.
Schwierige Jahre
Nach der Pandemie wird die Zusammenarbeit mit arko zunehmend schwierig. Lieferungen verzögern sich, Verfügbarkeiten werden unberechenbar, Planung wird zur Geduldsprobe. 2024 meldet das Unternehmen Insolvenz an. Nach über 30 Jahren steht damit die Entscheidung an: aufhören oder unter eigenem Namen weitermachen.
Neustart als Dreyer Confiserie
Am 1. August 2024 fällt der Startschuss für den eigenen Namen über der Tür. Aus der arko-Filiale wird die Dreyer Confiserie: unabhängig, frei in der Auswahl der Manufakturen und endlich mit einem Sortiment, das komplett die Handschrift der beiden trägt. Es ist der Schritt, den sie schon lange gehen wollten.
Der Onlineshop geht live
Im Januar 2025 kommt der Onlineshop dazu. Seitdem erreichen die Trüffel, Schokoladen und Kaffees aus der Bäckerstraße ganz Deutschland. Was im Laden gilt, gilt online genauso: sorgfältig ausgewählt, bruchsicher verpackt und spätestens am nächsten Werktag auf dem Weg zu Ihnen.
Was die Confiserie heute ausmacht
Heute erwarten Sie in der Bäckerstraße 2 über 120 verschiedene Trüffel und Pralinen am Trüffeltresen, ein eigenes Hamelner Regal mit Spezialitäten aus der Region und der Kaffee extra mild, der längst seine eigene Fangemeinde hat. Das Ziel für die kommenden Jahre: eine der größten markenungebundene Online-Confiserie Deutschlands zu werden.